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Die Blutspur der Leichtathleten

Dank Recherchen von «Sunday Times» und ARD lässt sich erstmals zeigen, wie verbreitet Doping in den Laufdisziplinen ist – und wie gross das Gefälle zwischen den Nationen.

Einen «Krieg gegen die Leichtathletik» macht Sebastian Coe zurzeit aus. Der frühere 800-m-Weltrekordhalter muss vielleicht so reagieren, seit ARD und «Sunday Times» am letzten Wochenende dank zugespielter Daten belegen konnten, wie dopingdurchzogen so manche Laufdisziplin ist.

Sebastian Coe, bislang Vizepräsident des Weltleichtathletik-Verbandes (IAAF), bewirbt sich derzeit um das Präsidium – wie Sergei Bubka, die einstige Grösse im Stabhochsprung. Dass sich diese beiden früheren Stars also vehement gegen die Negativdarstellung ­ihres Sports wehren und behaupten, ihr Verband zähle zu den fortschrittlichsten im ­Dopingkampf, muss man auch als Wahlpropaganda verstehen.

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