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So funktioniert das Schleppernetz der Schweizer IS-Zelle

Die vier Iraker, denen die Bundesanwaltschaft Dienste für die Terrororganisation IS vorwirft, gelangten alle als Flüchtlinge in die Schweiz. Dann holten sie Landsleute nach Europa.

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Deutsche Sportwagen, spassige Filmchen und auch selbst aufgenommene Szenen eines Rollstuhl-Basketball-Spiels – der Facebook-Auftritt von Osamah M., dem Kopf der mutmasslichen Schweizer IS-Zelle, wirkt bieder. Doch das Konto mit dem Namenszusatz «der Behinderte» ist nur eines, das Schweizer Terrorermittler dem kriegsversehrten Iraker zuordnen. Auf einem anderen ging es weniger lustig zu und her. Dort tauschte sich Osamah M. unter Pseudonymen mit einstigen Weggefährten im Irak, in Syrien und in der Türkei aus. Und er kommunizierte auch mit seinen Mitangeklagten, die wie er als Flüchtlinge in die Schweiz gelangt waren.

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