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Das lästige Übel auf dem Kopf

Kopfschuppen sind weitverbreitet. Nicht selten ist eine übertriebene Haarpflege schuld am unschönen, aber meist harmlosen Phänomen.

Aggressive Shampoos können die Kopfhaut austrocknen – der ideale Nährboden für Schuppen. Foto: iStock
Aggressive Shampoos können die Kopfhaut austrocknen – der ideale Nährboden für Schuppen. Foto: iStock

Iiiihh! Nur schon beim Blick auf einen von Schuppen übersäten Hemdkragen weichen die meisten unwillkürlich ­zurück. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Kopfhaut. Diese ist ein einzigartiger ­Lebensraum, der aber durch die heutige Hygiene ständig durcheinandergerät. «Vor 25 Jahren gab es Kunden, die alle 14 Tage zum Haarewaschen kamen. Da floss nach dem Shampoonieren ­gelbes Wasser raus», erinnert sich ­Manuela ­Fischer, Coiffeuse im aargauischen ­Gränichen. Heute dagegen sei eher zu viel Waschen das Problem, sagt sie. «Im Winter bilden sich die Kopfschuppen meist, weil wir zu hygienisch sind und die Räume so gut geheizt.» Das «Biotop Kopfhaut» ist ein einzigartiger Lebensraum – ein Raum, der durch die moderne und übertriebene Körperpflege allerdings leicht durcheinandergerät.

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