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Das grosse Glück eines Zischlauts

Manuel Bauers Sohn Yorick ist schwerbehindert. Der Fotograf hat ein ungemein ehrliches Büchlein über das Leben mit ihm geschrieben.

Der Fotograf Manuel Bauer mit seinem 15-jährigen Sohn Yorick. Foto: Sabina Bobst

Der Fotograf Manuel Bauer mit seinem 15-jährigen Sohn Yorick. Foto: Sabina Bobst

Philippe Zweifel@delabass

Die Schwangerschaft war normal verlaufen. Zwar hatte Yorick bei der Geburt nur eine Niere, aber mit einer Niere kann man gut leben. Doch nach acht Monaten begannen die Anfälle.

Yorick hat das Blitz-Nick-Salaam-Syndrom. Es äussert sich, wie es klingt: sekündliche Störungen im Hirnstrom, dazu fast täglich auftretende Zuckungen am ganzen Körper, der sich so beugt, dass die Bewegung an den morgenländisch-orientalischen Friedensgruss erinnert. Yorick kann weder reden noch gehen, er braucht einen Rollstuhl, und das Notfallmedikament gegen die epileptischen Anfälle ist stets in Reichweite. Wie er seine Umwelt wahrnimmt, ob er glücklich ist, wissen nicht einmal seine Eltern.

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