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CS-Berater prellt Kunden um Millionen

Ein ehemaliger Berater der Credit Suisse hat bei einem Kunden einen Verlust von über 50 Millionen Franken verursacht. Herausgefunden hat man das bei «Aufräumarbeiten».

Logo der Credit Suisse am Zürcher Paradeplatz. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Logo der Credit Suisse am Zürcher Paradeplatz. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Laut gut unterrichteten Quellen hat ein Kundenberater der Credit Suisse (CS) in der Schweiz einen äusserst vermögenden Kunden, wahrscheinlich aus dem Ausland, um einen Betrag von deutlich mehr als 50 Millionen Franken geprellt. Die Bank selber hat auf den Fall in ihrem Finanzbericht zum dritten Quartal 2015 hingewiesen, allerdings ohne Details zu nennen. Unter «Customer Account Matters» schreibt die Credit Suisse darüber auf Seite 165, ein Kundenberater habe seine Investmentkompetenzen beim ­Management von Kundenvermögen deutlich überschritten. Dadurch sei es zu einer exzessiven Konzentration von Risiken und hohen Verlusten gekommen. Weiter schreibt die Bank, die Credit Suisse untersuche den Fall und die Kundentransaktionen. Entscheidungen seien aber noch keine gefallen. Offenbar hat die Bank den Kundenberater mittlerweile entlassen und Strafanzeige gegen ihn eingereicht.

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