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Auch gute Nachrichten sind Nachrichten

Fünf Gründe, warum der «Tages-Anzeiger» künftig zu Wochenbeginn einen lösungsorientierten Beitrag publiziert.

Lange galt im Journalismus die Doktrin, dass nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind. Das hatte damit zu tun, dass die Nachrichten einst von den Machthabern gefiltert wurden und erst die freien Medien in der Demokratie ungefilterte Fakten vermeldeten. Und dass seither weder die Zeiten noch der Mensch signifikant besser geworden sind, folglich dominieren bis heute die schlechten Nachrichten. Kommt dazu, dass die Leser schlechte Nachrichten gern lesen. Das hat mit Neugierde zu tun, mit dem Anspruch, informiert zu sein, sich gegen Schaden zu wappnen. Am Rande mag es auch mit jenen menschlichen Eigenschaften zu tun haben, die nicht zu den besten gehören: Schadenfreude, Voyeurismus, die Behaglichkeit, selber davon verschont zu sein.

Wir werden folglich weiterhin täglich über Negatives berichten. Aber künftig gilt vermehrt: Auch gute Nachrichten sind Nachrichten. Sie werden, wie unsere Nutzerzahlen zeigen, oft sogar besser gelesen als die Horrormeldungen. Dafür sehen wir im ­Wesentlichen fünf Gründe.

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