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Ausländische FahrendeDie Zeche zahlen die Autofahrer

Unter dem Strich bleibt ein Minus von 838’000 Franken: Das Provisorium auf dem Autobahnrastplatz Wileroltigen belastet den Bund massiv.

Besetzt, occupé – der Autobahnrastplatz Wileroltigen zog die Fahrenden in diesem Jahr schon früh in Scharen an. Das insgesamt acht Monate lange Provisorium beschert dem Bund hohe Kosten.
Besetzt, occupé – der Autobahnrastplatz Wileroltigen zog die Fahrenden in diesem Jahr schon früh in Scharen an. Das insgesamt acht Monate lange Provisorium beschert dem Bund hohe Kosten.
Foto: Raphael Moser

Die Fahrenden sind weggezogen, seit Anfang November steht der Autobahnrastplatz bei Wileroltigen wieder voll und ganz den Passanten zur Verfügung, die mit dem Auto oder dem Lastwagen von der West- in die Deutschschweiz unterwegs sind. Nun präsentiert das zuständige Bundesamt für Strassen (Astra) die Abrechnung: Das rund achtmonatige Gastspiel der ausländischen Gäste, die auf der Suche nach Arbeit und Verdienst den Sommer in der Schweiz verbracht haben, schlägt mit 850’000 Franken zu Buche.

Diesem Aufwand standen Einnahmen von gerade mal 12’000 Franken gegenüber, wie Sprecher Mark Siegenthaler auf Anfrage weiter schreibt.

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