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Spektakelsieg in ZürichDie YB-Frauen bezwingen FCZ-Frauen 6:3

Letztes Jahr gingen die YB-Frauen in Zürich mit 0:7 unter, am Samstag gewannen die Bernerinnen auswärts 6:3. Eva Bachmann und Stefanie da Eira erzielen je drei Tore.

Stefanie da Eira (rechts) sorgte am Samstag gegen Zürich mit einem lupenreinen Hattrick innert 16 Minuten für die Entscheidung.
Stefanie da Eira (rechts) sorgte am Samstag gegen Zürich mit einem lupenreinen Hattrick innert 16 Minuten für die Entscheidung.
Foto: Urs Lindt/Freshfocus

Bereits zum Saisonauftakt fielen zwischen den YB-Frauen und den FCZ-Frauen neun Tore. Damals besiegten die Bernerinnen die Zürcherinnen 5:4 in extremis. Am späteren Samstagnachmittag schossen die beiden Teams im Heerenschürli in Zürich zusammen wieder neun Tore und wieder ging das Team aus der Hauptstadt als Sieger vom Platz – dieses Mal mit 6:3.

Diese drei Punkte geben YB nicht nur viel Selbstvertrauen für die restlichen sechs Partien in der Vorrunde, die Equipe von Trainer Charles Grütter festigen damit auch den vierten Rang und schliessen zu den drittplatzierten FCZ-Frauen bis zu einem Punkt auf.

Schlechte Abwehr bei Standards

Die Bernerinnen starteten denkbar schlecht in das Spiel in Zürich. Nach einundzwanzig Minuten lagen sie wegen zwei Eckball-Gegentreffern mit zwei Längen in Rückstand. YB schaffte durch zwei Tore von Eva Bachmann aber noch vor der Halbzeitpause den Ausgleich. Zuerst verkürzte die 25-Jährige nach einem Prellball aus spitzem Winkel, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit lief sie nach einem perfekten Pass in die Schnittstelle von Marilena Widmer alleine aufs Tor zu und blieb eiskalt.

Nach dem Sieg im Wankdorf gegen Luzern konnten die YB-Frauen in Zürich nachlegen.
Nach dem Sieg im Wankdorf gegen Luzern konnten die YB-Frauen in Zürich nachlegen.
Foto: Urs Lindt/Freshfocus

In der 64. Minute gingen die YB-Frauen erstmals in Führung. Nadine Riesen flankte von links ins Zentrum, Bachmann stand goldrichtig und musste bei ihrem dritten Treffer nur noch einschieben. Nur vier Minuten später schossen die FCZ-Frauen jedoch das 3:3 und erneut war es ein Standard, der zum Gegentreffer führte.

Zehn Minuten vor Ende fasste sich Stefanie da Eira ein Herz, zog von ausserhalb des Strafraums mit dem Vollspann ab und versenkte den Ball ins hohe linke Eck. Mittels zwei Penaltytreffern komplettierte da Eira ihren lupenreinen Hattrick innert 16 Minuten. Das 6:3 bedeute das Endresultat in dieser verrückten Partie.