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Verdacht auf FehlverhaltenDie Uni Zürich leitet Verfahren gegen Chef-Kardiologen ein

Der Herzspezialist und Leiter des Universitären Herzzentrums Zürich, Frank Ruschitzka, war Co-Autor einer fehlerhaften Studie zu Hydroxychloroquin bei Covid-19. Die Universität prüft nun, ob wissenschaftliches Fehlverhalten vorliegt.

Frank Ruschitzka war Co-Autor einer «Lancet»-Studie zu Hydroxychloroquin, die wegen fehlerhafter Daten zurückgezogen werden musste.
Frank Ruschitzka war Co-Autor einer «Lancet»-Studie zu Hydroxychloroquin, die wegen fehlerhafter Daten zurückgezogen werden musste.
Foto: PD

Am Dienstag hat die Leitung der Universität Zürich entschieden, gegen den Kardiologen Franz Ruschitzka ein Verfahren einzuleiten. Der Leiter des Universitären Herzzentrums Zürich steht im Verdacht von wissenschaftlichem Fehlverhalten. Für das Unispital Zürich (USZ) ist dies bereits der vierte Klinikdirektor innert kurzer Zeit, der wegen Vorwürfen negativ in die Schlagzeilen kommt. Zuletzt war es Herzchirurgie-Chef Francesco Maisano, der wissenschaftliche Publikationen zu neuartigen Implantaten geschönt hat. Er leitete bis vor kurzem gemeinsam mit Ruschitzka das Universitäre Herzzentrum, das am Unispital die Kardiologie und die Herzchirurgie zusammenführt.

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