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Die unberechenbare Nazca-Zone

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Die Menschen in Chile begeben sich in höher gelegenen Gebiete. (1. April 2014)
Die Erde bebt weiter: Bewohner von Iquique versuchen, zu Fuss zu flüchten. (3. April 2014)
«Ich wurde wie alle Bürger evakuiert. Man kann sehen, dass die Menschen vorbereitet sind»: Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet war in der Stadt Arica zu Besuch, als die Region von einem Nachbeben der Stärke 7,6 getroffen wurde. (2. April 2014)
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Das Erdbeben der Stärke 8,1 vor der chilenischen Küste ist eines von vielen Starkbeben während der letzten hundert Jahre in dieser Region. Verantwortlich ist ein Graben, der über 7000 Kilometer entlang der südamerikanischen Westküste verläuft. Er ist die Schnittstelle zwischen zwei tektonischen Platten: Die Nazca-Platte schiebt sich ostwärts mit einer relativ grossen Geschwindigkeit von 6 bis 8 Zentimeter pro Jahr unter die Südamerikanische Platte. Die Geologen sprechen von Subduktionszonen, von denen es viele gibt an den Kontinentalrändern. «Eine hohe Bewegungsrate innert kurzer Zeit verursacht eine grosse Spannung im Untergrund», sagt Klaus Stammler vom deutschen Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Die Region gehört seismisch zu den aktivsten Regionen der Welt. Das Erdbeben von 1960 ist mit einer Stärke von 9,5 in Südchile immer noch das grösste gemessene Ereignis.

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