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Steuererhöhung in NiederbippDie Stimmberechtigten bewilligen das tiefrote Budget

Im Niederbipper Gesamthaushalt wird fürs kommende Jahr ein Defizit von fast 1,4 Millionen prognostiziert. Erst vor kurzem wurden die Steuern gesenkt – nun gehen sie wieder rauf.

Statt an einer Gemeindeversammlung wurde in Niederbipp an der Urne abgestimmt.
Statt an einer Gemeindeversammlung wurde in Niederbipp an der Urne abgestimmt.
Foto: Brigitte Mathys

Knapp 19 Prozent – oder 576 Personen. So viele der Niederbipper Stimmberechtigten haben sich an der Urnenabstimmung beteiligt. Die Jahresrechnungen 2019 von Wolfisberg und Niederbipp, die Teilrevisionen der Ortsplanung und das Budget vermochten nicht im grossen Stil zu mobilisieren.

Dabei hat es insbesondere das Budget in sich: Im Gesamthaushalt wird mit einem deftigen Minus von rund 1,37 Millionen Franken gerechnet. Im allgemeinen Haushalt wird ein Defizit von knapp 993’000 Franken prognostiziert. Der Niederbipper Gemeinderat beantragte der Stimmbevölkerung, die Steueranlage von 1,30 auf 1,40 Einheiten zu erhöhen. Mit 356 Ja- zu 216 Nein-Stimmen wurde das tiefrote Budget mitsamt der Steuererhöhung bewilligt.

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