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Interview mit Seuchenhistorikerin«Die Seiten waren voll mit Mikroben-Witzen»

Satirischer Stich aus dem 19. Jahrhundert: Eine Dame erschrickt über kleinste Lebewesen im Themse-Wasser, das sie im Mikroskop betrachtet. In den Jahren 1831 und 1832 kam es in der Stadt zu den ersten Cholera-Ausbrüchen. 

«Was der Teufel im ‹Doktor Faustus› von Thomas Mann da erzählt, ist so etwas wie die Summe des Bazillen-Humors um 1900.»

So hat man sich die Welt im Jahr 2000 vorgestellt: Intensivtierhaltung, Mikroben-Jagd und automatisches Orchester auf einer Postkarte von 1900. 

«Es gab Impf-Dramen, Impf-Oden, Impf-Marionettenspiele. Das nahm zum Teil absurde Ausmasse an.»