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«Die Schweiz spielt in einer anderen Liga»

Der deutsche Konzern Mercedes-Benz gibt auf der bis morgen dauernden Elektronikshow CES 2020 in Las Vegas mit dem spektakulären Vision AVTR einen Ausblick auf die nachhaltige Mobilität der Zukunft. Foto: Mercedes-Benz

Herr Dudenhöffer, der Schweizer Markt ist 2019 um 3,9 Prozent gewachsen. Ist das im europäischen Vergleich ein gutes Resultat?

Der «Autopapst» Ferdinand Dudenhöffer leitet das CAR-Center an der Universität Duisburg-Essen. Foto: zVg

Welcher Nachholeffekt?

Seit Jahren wird behauptet, die Schweiz sei für die Automobilindustrie ein wichtiger und spezieller Markt. An den Verkaufszahlen – 311'466 Fahrzeuge im Jahr 2019 – kann es nicht liegen. Woran sonst?

Trotzdem stieg der Anteil der alternativen Antriebe 2019 auf 40714 Fahrzeuge. Das ergibt einen Marktanteil von 13,1 Prozent. Ist das ein Erfolg oder eine Enttäuschung?

Hält der Elektroboom 2020 an?

Nummer 1 der Stromer ist Tesla mit 6061 Exemplaren. Mit diesem Resultat haben die Amerikaner Marken wie Alfa Romeo, Honda, Mini, Mitsubishi, Nissan oder Subaru überflügelt. Geht das so weiter?

Warum ist Tesla so erfolgreich?

Trotzdem stammten 2019 über 40 Prozent der Neuwagen von den deutschen Marken. Wie lautet das Erfolgsrezept der deutschen Automobilindustrie?

Das schlechteste Resultat der deutschen Marken erzielte 2019 Opel mit einem Minus von 17,4 Prozent. Überrascht Sie das?

Sowohl Citroën, DS Automobiles, Peugeot als auch Renault haben 2019 weniger verkauft, der Marktanteil der Franzosen liegt bei 8,65 Prozent. Weshalb?

Noch schlechter sieht es bei Alfa Romeo, Fiat und Maserati aus – das Minus gegenüber 2018 liegt bei 13 Prozent. Haben sie die Zeitenwende verschlafen?

Aber alle müssen doch sparen.

Positiv entwickelt haben sich 2019 dafür die asiatischen Hersteller, bei denen Lexus und Toyota zweistellig zugelegt haben. Was war deren Stärke?