Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Kandidatin für den UNO-SicherheitsratDie Schweiz macht jetzt Weltpolitik

Auf der grossen Weltbühne: Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Vizepräsident sowie Aussenminister Ignazio Cassis besuchen die UNO-Vollversammlung in New York.

Gibt es doch noch eine Überraschung?

Schlachtfeld des Kalten Kriegs

«Ich verstehe nicht, warum jetzt zwei Bundesräte in New York auf den Knien darum betteln, dass wir in den Sicherheitsrat gewählt werden.»

Franz Grüter, SVP-Aussenpolitiker

Wie geht das mit der Neutralität?

Mehr Demokratie, mehr Zivilgesellschaft

Das grosse Dilemma

51 Kommentare
Sortieren nach:
    Schneider Beat BE

    Die Schweiz ist bis jetzt gut gefahren, sich nicht in internationale Konflikte einzumischen. Mehr noch, dank dieser Zurückhaltung konnte die Schweiz oft im Hintergrund vermitteln und so etwas zu einer besseren Welt beitragen. Nicht selten ist die Schweiz in dieser Rolle sogar im positiven Sinne das mediale Weltzentrum, zuletzt diesen Sommer beim USA-Russland-Gipfel in Genf. Mit dem krampfhaften Bestreben, in Konflikten unbedingt Partei zu ergreifen (und auf der vermeintlich guten Seite zu stehen), vergibt sich die Schweiz diese einmalige Position. Wenn der Bundesrat im UNO-Sicherheitsrat sogar über Krieg und Frieden mitentscheidet, ist die Neutralität der Schweiz definitiv Geschichte und kaum noch das Papier wert, auf dem sie steht (immerhin ist das die Bundesverfassung).