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LeserreaktionenDie Schweiz hat keineswegs eine Verpflichtung

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

In die Fotofalle getappt: Zwei Wölfe im Wallis.
In die Fotofalle getappt: Zwei Wölfe im Wallis.
Foto: Keystone

Zur Abstimmung über das Jagdgesetz

Die Schweiz hat keineswegs eine Verpflichtung

Die Schafe müssen aufwendig mit Zäunen, Hunden und Hirten geschützt werden, damit die vom Gesetz geschützten «Mörder», die Wölfe, frei herumlaufen können. Und die Kosten für all die Umtriebe, die den Schafhaltern das Leben unnötig erschweren, werden von den Steuerzahlern übernommen, inbegriffen die Entschädigungen für die trotz den oft nutzlosen Massnahmen gerissenen Schafe. Das Argument einer intakten Natur inklusive Wolf zieht wenig, denn er lässt sich naturgemäss nie blicken: Jungwuchs ist wesentlich einfacher zu schützen als Herden. Es gibt genug Länder mit weiten Gebieten, in denen der Wolf sich entfalten kann. Anders als in der dicht besiedelten Schweiz. Er ist nicht vom Aussterben bedroht, die Schweiz hat keineswegs eine Verpflichtung. René Pezold, Ostermundigen

Zum Coronavirus

Anzahl durchgeführter Tests wird vorenthalten

Für mich ist die Bekanntgabe der täglich festgestellten Neuansteckungen wenig aussagekräftig. Um mir ein Bild über die Zunahme der Neuansteckungen machen zu können, müsste ich wissen, wie viele Tests jeweils durchgeführt wurden. Nur anhand des Verhältnisses der Neuansteckungen bezogen auf die Anzahl durchgeführter Tests wäre es möglich, eine Aussage über eine allfällige Zunahme der Neuansteckungen zu erhalten. Falls man während einem ganzen Tag keine Tests durchführen würde, würden keine Neuansteckungen festgestellt. Falls es gelingen würde, während einem Tag sämtliche Einwohner der Schweiz zu testen, würden die Fallzahlen vermutlich im vierstelligen Bereich liegen. Warum uns nebst der Angabe der täglich festgestellten Neuansteckungen die Anzahl der jeweils durchgeführten Tests vorenthalten wird, ist für mich schwer nachvollziehbar. Roland Märki, Bern

Zitat des Tages

Es gibt genug Länder mit weiten Gebieten, in denen der Wolf sich
entfalten kann. Anders als in der dicht besiedelten Schweiz.»

René Pezold, Ostermundigen

Zu «Was der UPC-Deal für Kunden bedeutet»

Globale Steuerung eines Schweizer Unternehmens

Den Jubel, dass die Hochzeit zwischen Sunrise und UPC-Besitzerin Liberty Global geglückt ist, verstehe ich nicht. Liberty Global mit Sitz in London ist ein internationaler Medienkonzern und einer der grössten Breitbandanbieter weltweit. Die Swisscom hat ihren Sitz in Ittigen und beschäftigt rund 19’000 Mitarbeitende, davon rund 900 Lernende. Sie ist Vollanbieterin für Mobilfunk, Festnetz, Internet und Digital-TV. Nachdem immer mehr Schweizer Unternehmen von internationalen Konzernen gesteuert werden, bin ich stolz auf unseren Branchenprimus, wie die Swisscom oft zitiert wird. Schade, dass es nun zu dieser Hochzeit gekommen ist und die Zukunft einer weiteren Schweizer Firma global gesteuert wird. Kurt Käppeli, Wynau