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LeserreaktionenDie Rechnung geht nicht auf

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

So soll gemäss den Plänen des Bundesamts für Strassen (Astra) der Knotenpunkt Wankdorf dereinst aussehen – mit elegant geschwungener Velobrücke.
So soll gemäss den Plänen des Bundesamts für Strassen (Astra) der Knotenpunkt Wankdorf dereinst aussehen – mit elegant geschwungener Velobrücke.
Visualisierung: Astra/zvg

Zu «Die ‹Spaghetti-Connection›»

Die Rechnung geht nicht auf

Man lese und staune. Drei Gemeindeväter spielen sich für die nächsten Etappen des Autobahn-Ausbaus ein. So sollen in den nächsten Jahren für Spurvermehrungen, neue Anschlüsse, Ausbauten der Pannenstreifen und neue Tunnels rund um Bern rund 3,9 Milliarden Franken ausgegeben werden. Denn es gäbe keinen Grund, ein Erfolgsrezept infrage zu stellen. Ob damit dem Ziel des Bundesrates einer klimaneutralen Schweiz bis 2050 Schwung verliehen werden soll? Ebenfalls in den nächsten Jahren wäre eine Velo- und Fussgängerbrücke zwischen dem Nordquartier und der Länggasse nützlich und sinnvoll. Die Planung läuft seit 15 Jahren und die Brücke sollte eigentlich schon gebaut sein. Doch das Projekt kommt nicht vom Fleck, unter anderem weil massgebliche Politikerinnen und Politiker finden, dass es ein Luxusprojekt und finanziell nicht verkraftbar sei. Die Kostenschätzung hier: 20 Millionen Franken.

Beat Zobrist, Bern

Zu «Auch die neuen Zahlen taugen wenig»

Die Familie wird diskreditiert

Ich kann nicht glauben, dass hier nur ein Rechenfehler passiert ist und jetzt plötzlich die statistische Tabelle Kopf steht. Was vorher galt (hohes Ansteckungsrisiko bei Grossanlässen, in Bars und Clubs), wird plötzlich vernachlässigbar. Und was vorher ein kleines Risiko war (Familie), wird plötzlich zum Hauptrisiko. Die Freizeitindustrie will nicht nur Geschäfte machen, sie will gleich noch die Familie diskreditieren. Die Konsequenzen solcher Politik werden unsere Kinder und Grosskinder zu tragen haben. Das ist sehr traurig.

Matthias Köchlin, Wabern

Zitat des Tages

«Ich kann nicht glauben, dass hier nur ein Rechenfehler passiert ist.»

Matthias Köchlin, Wabern

Zu «Mittelstrasse wird zur Begegnungszone»

Ein Ansteckungsparadies

Da befinden wir uns mitten in einer Pandemie, deren Ende nicht abzusehen ist, und die Stadtberner Regierung macht die Mittelstrasse für zwei Monate zu einem Ansteckungsparadies. Über so viel Unvernunft und Ignoranz kann ich nur noch den Kopf schütteln.

Bruno Binggeli, Bremgarten

Zu «Stadt Bern braucht einen Nachkredit»

Von Computern überflügelt

Hier handelt es sich um unüberlegtes Handeln der rot-grünen Stadtregierung. Der Nachkredit wird vom Stadtrat sicher problemlos bewilligt. Schuldige wird man keine finden. Unsere Kinder werden mit der Digitalisierung zu fremdgesteuerten Wesen gemacht. Die Computer haben die Menschen bezüglich
Intelligenz und Macht schon lange überflügelt – nur haben wir das in unserer digitalisierten Verblendung noch gar nicht gemerkt.

Walter Krebs, Bümpliz