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Umweltskandal beim BlauseeDie rätselhafte Reise der giftigen Bahnschwellen

Aus dem alten Lötschberg-Tunnel werden 4100 Tonnen hochgiftige Holzschwellen ausgebaut – und auf Lastern an eine zweifelhafte Firma in Belgien verhökert.

Giftige Holzschwellen lagern im Steinbruch Mitholz: Die Baufirma Marti exportiert sie ins Ausland, statt sie in der Schweiz zu entsorgen.
Giftige Holzschwellen lagern im Steinbruch Mitholz: Die Baufirma Marti exportiert sie ins Ausland, statt sie in der Schweiz zu entsorgen.
Foto: zvg

Die Sattelschlepper haben ausländische Nummernschilder, und auf ihren grünen Abdeckblachen steht in grossen Buchstaben: «Dimetra-Holland». Wiederholt fuhren solche Laster in diesem Sommer das Kandertal hinauf. Beim Steinbruch Mitholz bogen sie ab und luden dort, nur 1,5 Kilometer oberhalb des Naturparks Blausee, tonnenweise alte, hochgiftige Eisenbahnschwellen auf. Die Laster sind auf einem Video zu sehen, das dieser Zeitung vorliegt.

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