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Tierliebe kennt keine GrenzenDie Pandemie befeuert das Geschäft für Hund und Katz

In der Krise müssen viele den Gürtel enger schnallen. Doch beim eigenen Haustier sparen sie zuallerletzt. Davon profitieren Anbieter von Tiernahrung wie Nestlé, die mit ausgefeilten Kreationen Milliardenumsätze generieren.

Wem wird bei diesem Anblick nicht warm ums Herz? Haustiere stehen hoch im Kurs und werden gerade auch während der Corona-Krise verwöhnt.
Wem wird bei diesem Anblick nicht warm ums Herz? Haustiere stehen hoch im Kurs und werden gerade auch während der Corona-Krise verwöhnt.
Foto: Eriko Sugita (Reuters)

Wie wäre es heute mit Lammfleisch in schmackhafter Bratensauce? Oder einem Rindereintopf mit Gemüse? Doch lieber Lachs? Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft, der wird enttäuscht. Denn was sich liest wie die Menüauswahl im Restaurant, ist für Hund und Katz bestimmt. Längst ähnelt deren Speiseplan in westlichen Ländern jenem des Menschen.

Spezialprodukte für junge Hunde, Katzen mit Reizmagen oder demente Vierbeiner gehören ebenso zum Sortiment wie ganz «normale» Leckerbissen. Mit der steigenden Vielfalt sind der Ausgabefreudigkeit der Tierliebhaber kaum Grenzen gesetzt. Daran hat die Corona-Krise nichts geändert. Das freut die Hersteller von Tiernahrung wie Nestlé und Mars ebenso wie Händler von Tierprodukten, die damit gute Geschäfte machen.

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