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In Kürze Die neusten Nachrichten aus Bern

Ob Stadt, Region oder Kanton: Hier finden Sie die aktuellen Meldungen, kurz und kompakt.

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Katholische Kirche solidarisiert sich mit Klimajugend

An der St. Marienkirche im Berner Breitenrainquartier hängt seit Samstag ein riesengrosses Transparent der Klimajugend. «Wake Up» steht darauf. Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Aktion der katholischen Kirchgemeinde im Berner Nordquartier und der Bewegung. Sie wollen die Menschen dazu wegen, den Klimawandel genau so entschieden zu bekämpfen, wie aktuell das Coronavirus. Die Gefahr, die vom Klimawandel ausgehe, sei noch grösser als jene des heimtückischen Virus, heisst es in der Mitteilung.

Weiermattbad geht erst am 8. Juni auf

6. Juni oder 8. Juni? Noch am Mittwoch war unklar, ob das Könizer Weiermattbad wie ursprünglich angedacht erst am Montag in einer Woche aufmachen wird. Oder nicht doch schon am Samstag zuvor, wie es der Bundesrat überraschend möglich gemacht hat.

Nun hat der Gemeinderat entschieden und es beim 8. Juni bewenden lassen. Gleichzeitig beschränkte er die Anzahl Badegäste auf maximal 1600; im Beckenbereich sind maximal 330 Personen gleichzeitig zugelassen. Sprudelbereich und Strömungskanal bleiben geschlossen. Beschränkungen der Aufenthaltsdauer sind nicht vorgesehen. (skk)

Asino Bar mietet auch den Stalder-Laden

Nach 48 Jahren schloss letztes Jahr das Modegeschäft Stalder am Casinoplatz in Bern. Ein solch zentral gelegenes Ladenlokal ist schnell vermietet und seit letzter Woche steht wieder Mobiliar drinnen. Passanten mutmassten, dass die Asino Bar einzieht.

Asino-Geschäftsführer Silvan Hug bestätigt dies auf Anfrage. «Wir sind die neuen Mieter. Was wir genau damit machen, ist aber noch nicht klar.» Eine Erweiterung seiner 25-plätzigen Bar, die an der Ecke im hinteren Teil des Hauses liegt, soll es nicht werden. Ob dereinst sogar dort gegessen werden kann, prüfen sie derzeit. (cla)

Badi Ostermundigen öffnet am 6. Juni

Das Freibad in Ostermundigen nimmt am 6. Juni seinen Betrieb wieder auf. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit. Das Schutzkonzept sieht vor, dass sich maximal 1350 Personen auf dem Gelände aufhalten. (js)

Bauarbeiten in Gümmenen

Vom 2. Juni an werden auf der Murtenstrasse in Gümmenen die Wasser- und Abwasserleitungen ersetzt. Der Verkehr wird bis 30. September einspurig durch die Baustelle geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. (pd)

Ersatzwahl für Bieler Regierungsstatthalter

Die Ersatzwahl für das Regierungsstatthalteramt im Verwaltungskreis Biel findet am 27. September statt. Der aktuelle Amtsinhaber, Philippe Chételat, hatte aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt per Ende Oktober angekündigt.

Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens am Montag, 27. Juli 2020 um 12 Uhr bei der Staatskanzlei eintreffen, wie diese am Mittwoch mitteilte. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 29. November 2020 statt. (SDA)

Meyer Burger: Aktionärsgruppe löst sich auf

Das Thuner Unternehmen teilt mit, dass sich die Aktionärsgruppe rund um die Beteiligungsgesellschaft Sentis Capital aufgelöst hat. Die Gruppe, die rund 12 Prozent der Aktien von Meyer Burger besitzt, schloss sich 2019 zusammen, um gemeinsam zu handeln. Unter anderem konnten sie dank ihren Stimmrechten im letzten Herbst eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. Der Druck hat sich mittlerweile ausgezahlt. An der ordentlichen Generalversammlung vom 13. Mai wurden zwei Vertreter der Aktionärsgruppe in den Verwaltungsrat von Meyer Burger gewählt.

Pascale Bruderer zur Verwaltungsrätin von Galenica gewählt

Die ehemalige SP-Ständerätin und Nationalratspräsidentin hat einen weiteren Posten in der Wirtschaft übernommen. Von den Aktionären des Gesundheitsdienstleisters Galenica wurde Pascale Bruderer mit weit über 90 Prozent Ja-Stimmen in den Verwaltungsrat gewählt. Im April war sie bereits in den Verwaltungsrat des Medienunternehmens TX Group, das auch diese Zeitung herausgibt, berufen worden. Aus dem Verwaltungsrat der Versicherung Mobiliar trat sie dagegen nach bloss zwei Jahren zurück, weil die Gruppe eine Beteiligung an einem anderen Medienunternehmen erworben hatte, nämlich an Ringier. (jw)

SP Bern-Nord will Bäume auf der Allmend retten

Die Berner Messebetreiberin Bernexpo plant auf der Grossen Allmend einen Ersatzbau für die alte Festhalle. Um diesen möglich zu machen, hat die Stadt eine neue Überbauungsordnung ausgearbeitet. Nun regt sich dagegen Widerstand. Die SP Bern-Nord hat eine Einsprache eingereicht. Sie kritisiert, dass der neuen Eventhalle auf der Vorderen Allmend eine Baumreihe zum Opfer fallen soll. Der bisher mit «viel Herzblut beworbene, zusammenhängende Grünzug vom Rosengarten über den Springgarten und die Allmenden bis hin zum Schermenwald wird mit dieser Planung jäh unterbrochen und verhindert», argumentiert sie. Für das Projekt gibt es eine weitere Unbekannte: Die Finanzierung der neuen Messehalle ist noch nicht gesichert. Bernexpo hat die Investorensuche noch nicht abgeschlossen. (sny)

Münsingen tritt Sozialhilfecharta bei

Die Gemeinde Münsingen hat die «Charta Sozialhilfe» unterzeichnet. Damit setze sie ein wichtiges Zeichen und stehe für eine solidarische Sozialhilfe ein, teilt der Gemeinderat mit. Die Charta wurde vergangenes Jahr unter anderem von der Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren, dem Städteverband und dem Roten Kreuz lanciert. (rei)

Könizer Bekenntnis zum Klimaschutz

Der Könizer Gemeinderat unterzeichnet die Klima- und Energie-Charta der Städte und Gemeinden. Diese wurde von einem Bündnis zahlreicher Schweizer Städte und Gemeinden erarbeitet, darunter Zürich, Bern, Basel, Winterthur, Lausanne, St. Gallen und Köniz. Mit der Unterzeichnung unterstreicht der Könizer Gemeinderat sein Bekenntnis für den Klimaschutz. Er will «alles in seinem Einflussbereich Mögliche tun, um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen» und «stellt sich klar hinter das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens, das Netto-0-Ziel des Bundesrates und die Energiestrategie 2050 des Bundes», heisst es in einer Medienmitteilung. (pd)

Henri-Charles Beuchat ist nicht mehr Stadtrat

Seit Mai 2014 sass Henri-Charles Beuchat für die SVP im Berner Stadtparlament, genau sechs Jahre später erklärte er am Donnerstag seinen Rücktritt. Der streitbare Politiker wird laut SVP-Fraktionschef Alexander Feuz durch Daniel Michel ersetzt, einem Briefträger aus Bümpliz. (hae)

Stadt Bern ersetzt 330 Sitzbänke

Bis im Herbst 2020 werden in der Stadt Bern rund 330 bestehende Sitzbänke durch die «Neue Berner Bank» ersetzt. Die Arbeiten hierzu haben in den letzten Tagen begonnen. Das neue Modell ist alters- und behindertengerecht gestaltet. Bis 2026 sollen gut 2000 der 2800 bestehenden Sitzbänke in der Stadt Bern etappenweise ersetzt werden. Derzeit werden am Hirschengraben Bänke ersetzt. (sny)

Kaiserhaus bleibt länger als geplant eine Baustelle

Die Liegenschaft an der Marktgasse, die der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gehört, wird nicht wie geplant 2022 fertig saniert sein. Die Arbeiten für die Gesamtsanierung dauern zwei Jahre länger, wie der «Bund» berichtet. Erst 2024 wird das Kaiserhaus mit Gastronomie, Geschäften, Wohnungen und einem Museum der SNB wieder eröffnet. Warum die Sanierung länger dauert, dazu will die SNB sich nicht äussern. (lea)

Valiant erhöht die Dividende

Die Generalversammlung der Valiant, die ohne Aktionäre stattgefunden hat, hat sämtliche Anträge des Verwaltungsrates gutgeheissen. Die Dividende wird zum fünften Mal in Folge erhöht – um 60 Rappen auf 5 Franken pro Aktie. Markus Gygax ist zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Jürg Bucher an, der zurückgetreten ist. Neu im Verwaltungsrat ist Ronald Trächsel. (pd)

Zwei Rücktritte aus dem Berner Stadtrat

In der SP-Fraktion des Berner Stadtrates kommt es zu zwei Rücktritten: Yasemin Cevik und Benno Frauchiger treten nach über sieben Jahren aus dem Berner
Stadtparlament zurück. Ihre Nachfolger sind Ueli Fuchs und Diego Bigger. Damit setzt sich
die SP/Juso-Fraktion ab Juni aus 14 Frauen und 10 Männern zusammen. (sny)

Finanzkommission beantragt vier Sonntagsverkäufe

Bei der zweiten Lesung für die Revision des Handels- und Gewerbegesetzes sieht die Mehrheit der Finanzkommission im bernischen Grossen Rat vier statt wie bisher zwei Sonntagsverkäufe im Jahr vor. Sie will aber auf eine Ausdehnung der Samstags-Ladenöffnungszeiten um eine Stunde bis um 18.00 Uhr verzichten. (svb)

Siegerprojekt für Medizinzentrum heisst «Janus»

Ein Preisgericht unter Leitung des kantonalen Amts für Grundstücke und Gebäude (AGG) hat das Projekt «Janus» zum Sieger des Architekturwettbewerbs für ein neues Berner Medizinzentrum bestimmt. Darin sollen die heute vor allem im Länggassquartier zerstreuten Institute der medizinischen Unifakultät in einem grossen Neubau auf dem Inselareal vereinigt werden. 34 Bewerbunngsdossier waren beim Wettbewerb eingegangen. Von den vier Architekturbüros, die sich für das Projekt «Janus« zu einem Planungsteam verbunden haben, sind drei aus Bern. (svb)

Dany Gehrig stösst zu Globetrotter Group

Der Verwaltungsrat des Reiseunternehmens Globetrotter erweitert in der Krisenzeit der Branche seine Geschäftsleitung. Die von CEO André Lüthi geführte Firma beruft auf den 1. Juni Dany Gehrig als Leiter des Globetrotter Travel Service sowie als COO der ganzen Gruppe. Er wird für operative Themen der 14 Globertrotter-Unterfirmen zuständig sein. (svb)

Kevin Croft neuer CEO bei Comet

Der Verwaltungsrat der Comet Group mit Sitz in Flamatt FR ernennt auf Oktober 2020 den britisch-amerikanischen Doppelbürger Kevin Croft zum neuen CEO. Seine Karriere startete dieser er in der Luft- und Raumfahrttechnik, anschliessend wirkte er in der Halbleiterindustrie. Crofts Vorgänger René Lenggenhager verliess das Unternehmen nach nur zwei Jahren. Im letzten Juni übernahm dann Heinz Kundert, der sich nun nach Kevin Crofts Ernennung wieder auf das Verwaltungsratspräsidium von Comet konzentriert. (svb/qsc)

(red)