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YB vor den GeisterspielenDie neue Stille hat auch Vorteile

Geisterspiele sind trostlos und ein Stimmungskiller. Bringen sie auch Chancen mit sich? Einen Tag vor dem Re-Start gegen den FCZ gibt es Antworten aus dem YB-Training.

«Du kannst den Spielern nicht ständig in die Aktion schreien.» YB-Trainer Gerardo Seoane will sich trotz neuer akustischer Reichweite zurückhalten.
«Du kannst den Spielern nicht ständig in die Aktion schreien.» YB-Trainer Gerardo Seoane will sich trotz neuer akustischer Reichweite zurückhalten.
Foto: Raphael Moser

Es ist fürs Erste wie die Schminke fürs Heimkino, der Anzug im Homeoffice. Rund um die Arena wird in diesen Tagen das Stade de Suisse ins Stadion Wankdorf umgerüstet. Plakate werden übermalt, Sitzreihen ausgetauscht. Aber kommen wird niemand. Wenn die Young Boys morgen den FCZ zum Re-Start der Super League empfangen, bleiben die Ränge leer wie überall in diesen 13 verbleibenden Runden der Saison. Stimmungsarm, echoreich, fad: Die Tristesse des Geisterspiels ist hinlänglich beschrieben. Die Clubs haben sich darauf eingestellt. «Und wir haben Vorteile erkannt», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane.

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