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50 Jahre GeschichteDie lehrreichsten Bücher zum Frauenstimmrecht

Die Geschichte des langen Kampfs, die Folgen von #MeToo, ein Rückblick auf die Pionierinnen des 19. Jahrhunderts: Zum Jubiläum sind mehrere neue Bücher erschienen. Wir stellen die besten vor.

Spät wurde das Frauenstimmrecht eingeführt. Das ist erklärungsbedürftig. Wie auch dieses Foto von 1971, dessen Originallegende lautet: «Diese Piloten sind es sich gewohnt, die Situation der Schweiz aus der Höhe zu überblicken [...]. Die hübschen Stewardessen scheinen damit einverstanden zu sein.»
Spät wurde das Frauenstimmrecht eingeführt. Das ist erklärungsbedürftig. Wie auch dieses Foto von 1971, dessen Originallegende lautet: «Diese Piloten sind es sich gewohnt, die Situation der Schweiz aus der Höhe zu überblicken [...]. Die hübschen Stewardessen scheinen damit einverstanden zu sein.»
Foto: Photopress-Archiv/ Keystone 

Erst fünfzig Jahre sind es nun also her, seit die Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt hat. Warum hat das so lange gedauert? Und was müsste als Nächstes angepackt werden? Antworten auf diese Fragen geben mehrere neue Bücher. Wir stellen sechs davon vor.

Zur Einführung

Wie funktionierte das mit den kantonalen Abstimmungen zum Frauenstimmrecht? Welche Argumente wurden ins Spiel gebracht? Welche Rolle spielten die Europäische Menschenrechtskonvention oder die Vorlage zum Zivilschutzdienst von 1957 bei der Durchsetzung des Frauenstimmrechts? Alle diese Fragen beantwortet Werner Seitz, früherer Abteilungsleiter im Bundesamt für Statistik, in seiner chronologischen Darstellung – mit viel statistischem Zahlenmaterial, ohne sich hinter diesem zu verstecken. Seitz’ Rekonstruktion endet nicht 1971, sondern zeigt auf, wie die Frauen danach weiterkämpften, damit sie gleichberechtigt in den politischen Institutionen vertreten waren. Und welche Rolle der «Brunner-Effekt» und weitere Faktoren spielten.

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