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LeserreaktionenDie «korrigierten» Zahlen sind ein völliger Witz

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Bittere Panne: BAG-Direktor Pascal Strupler steht nach dem Zahlenchaos vom Wochenende in der Kritik.
Bittere Panne: BAG-Direktor Pascal Strupler steht nach dem Zahlenchaos vom Wochenende in der Kritik.
Foto: Keystone

Zu «Auch die neuen Zahlen taugen wenig»

Wann müssen die Familien geschlossen werden?

Zuerst nützten Masken nichts. Jetzt, da man davon genügende hat, jedoch schon. Dann hiess es, viele hätten sich in Clubs angesteckt. Jetzt, da Clubs wie das Kapitel geschlossen werden mussten, käme die Ansteckunggefahr von den Familien aus. Wann müssen wohl die Familien geschlossen werden?

Susanna Hächler, Münchenbuchsee

Widersprüchliche Zahlen bedürfen einer Prüfung

Dass Clubs und Barbetriebe plötzlich nicht mehr zu den grossen Ansteckungsherden gehören sollen, sondern Familien und Arbeitsplätze, wirft Fragen auf. Ich denke, dass solche widersprüchlichen Zahlen einer sorgfältigen Prüfung bedürfen, bevor sie veröffentlicht werden. Den Restaurants wurden strenge Vorschriften aufgebürgt, welche teils zu beträchtlichen Einbussen geführt haben. Und nun werden Clubs und Bars, wo jeden Tag hunderte von Personen stundenlang Schulter an Schulter tanzen, auf die vermeintlich gleiche Gefahrenstufe gestellt. Die Wirte müssen sich dabei geprellt vorkommen. Wenn wir so weitermachen, ist es schade um alle Vorsichtsmassnahmen, welche in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass man das Virus recht gut im Griff hatte. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis wieder strengere Massnahmen eingeführt werden müssen.

Martin Stalder, Matten

Taucht Corona etwa aus dem Nichts auf?

Die «korrigierten» Zahlen des BAG zu den Ansteckungsorten sind doch ein völliger Witz.
24 Prozent sollen sich zu Hause angesteckt haben. Aber wie soll sich denn der Haushalt angesteckt haben? «Der Haushalt» ist angesteckt worden durch Mitbewohner, die sich vorher extern angesteckt haben. Nun wehren sich die Club-, Bar-, und Restaurantbesitzer gegen Auflagen, mit dem Hinweis auf die neue Publikation. Dabei waren Sohn, Tochter, WG-Mitglieder genau in Bar, Club oder Restaurant und haben sich dort angesteckt. Ich hoffe sehr, dass zukünftig die Sparte «Haushalt» nicht mehr in solchen Statistiken auftaucht, denn Corona taucht dort nicht aus dem Nichts auf.

Josef Erni, Unterseen

Zitat des Tages

«Die ‹korrigierten› Zahlen des BAG zu den Ansteckungsorten sind ein
völliger Witz.»

Josef Erni, Unterseen

Zu «Auf zwei Rädern zum Gipfel»

Grossartige Spielwiese für Velofans

Dass ich das noch erleben darf. Grindelwald und Lauterbrunnen haben sich zu absoluten Mountainbike (mit oder ohne Unterstützung) Hotspots etabliert. Still und leise hat sich die letzten Jahre eine Revolution angebahnt, denn auf jungfrauregion.swiss ist nachzulesen: Mountainbiken ist in der Jungfrau Region auf Wanderwegen erlaubt. Jeder Wanderweg ist nun auch ein Bikeweg. So können sich geneigte Radfahrer einfach an die Wanderwegbezeichnungen halten, um den passenden Trail zu finden. Ich finde es super, das sich die Berner Wanderwege, die Gemeinden und die übrigen Landbesitzer aufraffen konnten, die grossartige Spielwiese vor dem Panorama von Eiger, Mönch und Jungfrau bedingungslos für Velofans freizugeben. Wenn jetzt die Bauern noch mehr automatische Gatter installieren könnten, wären den Schussfahrten keine Grenzen mehr gesetzt.

Arianna Sutter, Bern