Psychische Folgen von CoronaSo viel Jugendliche in der Berner Psychiatrie wie noch nie
Die Pandemie stellt für viele Kinder und Jugendliche eine psychische Belastung dar. Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der UPD ist überbelegt.

Die Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD) sind in Pandemiezeiten im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie stark gefordert. Üblicherweise stehen dieser Klinik 61 Betten für junge Menschen, die mit Angststörungen, Schulphobien oder suizidalen Krisen kämpfen, zur Verfügung.
Jetzt, mit der Pandemie, hat sich das verändert, sagt Michael Kaess, Leiter Kinder- und Jugendpsychiatrie, am Telefon. «Aktuell sind häufig mehr als 70 Betten belegt», fügt der 40-Jährige an. Auch die Monate November und Dezember waren intensiv: «Wir hatten einen Andrang, wie wir ihn noch nie erlebt haben.»

