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Kolumne «Bern & so»Die Jassgruppe als subversive Keimzelle

Man kann uns vieles nehmen in diesen Krisenzeiten. Aber nicht das Jassen. Oder Hansi Hinterseer.

Wir haben wieder mal bewegende Tage hinter uns. Gerade die fiebrige Phase vor dem neuerlichen (Mini-)Lockdown lieferte erstaunliche Erkenntnisse. Etwa, dass Jassen etwas Subversives hat. Das zeigte sich im Dörfchen Biberbrugg im Kanton Schwyz. Im dortigen Landgasthof wurde zum Jassturnier geladen. Trotz explodierenden Fallzahlen im Kanton trug praktisch niemand eine Maske, wie ein SRF-Beitrag zeigte. Eine Frau blickte schon fast flehend in die Kamera und meinte mit zittriger Stimme: «Mir wänd doch äifach nume jasse!» Ja, man kann den Schwyzern vieles wegnehmen, aber doch nicht das Jassen!

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