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Gletscherschwund setzt sich fortDie Gletscher haben auch diesen Sommer gelitten

Die Gletscher im Schweizer Alpenraum haben im Sommer 2020 erneut Eisvolumen verloren. Allerdings war der Schwund geringer als in den Jahren zuvor. Das zeigen erste Messungen. Ausschlaggebend dafür war unter anderem der nasskühle Juni.

ETH-Glaziologe Matthias Huss bei einer Messung am Pizol im Jahr 2019: Für diesen Sommer zeigen erste Trends, dass sich die Worst-Case-Jahre 2017 und 2018 im Alpenraum nicht wiederholt haben.
ETH-Glaziologe Matthias Huss bei einer Messung am Pizol im Jahr 2019: Für diesen Sommer zeigen erste Trends, dass sich die Worst-Case-Jahre 2017 und 2018 im Alpenraum nicht wiederholt haben.
Foto: Keystone

Die Schweizer Gletscher sind auch im Sommer 2020 geschrumpft – aber nicht so dramatisch wie in den vergangenen drei Jahren. «Bezogen auf den Gletscherschwund dürfte es auf ein mittelmässiges Jahr hinauslaufen», sagt Matthias Huss, Leiter des Schweizer Gletschermessnetzes Glamos an der ETH Zürich und der WSL Birmensdorf.

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