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LeserreaktionenDie Glaubwürdigkeit der Denkmalpflege leidet

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Das alte Bauernhaus in Aeschau ist nicht mehr zu sehen. Es wurde abgebrochen.
Das alte Bauernhaus in Aeschau ist nicht mehr zu sehen. Es wurde abgebrochen.
Foto: Beat Mathys

Zu «Das alte Bauernhaus ist weg»

Viele Bauernhäuser stehen leer

Das alte Bauernhaus in Aeschau wurde mit dem Vorwand, dass es das dort abgeleitete Wasser verunreinige, abgebrochen. Und das, obschon es seit Jahren nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wurde. Ich frage mich, wo da die Denkmalpflege war. In der Nachbarschaft hört man, wie diese Renovation, Um- oder Ausbauten verhindert. Wegen des Strukturwandels in der Landwirtschaft stehen viele Bauernhäuser leer. Diesen Wohnraum sinnvoll umzubauen, ist nach der Gesetzgebung fast nicht möglich. Die Denkmalpflege verhindert die sinnvolle Umnutzung wie den Abbruch und Neubau, das Anbringen von Dach- oder grossen Frontfenstern. Sogar im Innenausbau will sie mitbestimmen. So muss ein altes Haus, das einer Bauruine gleicht, unbedingt saniert werden. Doch warum wurde das schöne alte Bauernhaus in Aeschau nicht saniert? Warum gab hier die Denkmalpflege die Zustimmung zum Abbruch? Deren Glaubwürdigkeit wird damit infrage gestellt. Hans Rudolf Wälti, Lauperswil

Zitat des Tages

Doch es gibt Hunderte im Gesundheitswesen tätige Personen, die nicht nur jetzt einen wichtigen Einsatz für die Gesellschaft leisten. Den Applaus von den Balkonen haben sie verdient. Faire Arbeitsbedingungen und Löhne auch.

Hans Schmutz, Herrenschwanden

Zu «Klima-Fesseln für die Flugbranche in Sichtweite»

Weitsicht und Verantwortung

Was ist geschehen, dass Weitsicht und Verantwortung für das Gemeinwohl als «Fessel» erlebt werden? Vielmehr nimmt die Flugindustrie unter dem Vorwand der Arbeitsplatzsicherung die Bevölkerung in Geiselhaft. Wenn ihr Arbeitsplätze wichtig wären, hätte sie besser vorgesorgt, um diese in Krisenzeiten zu erhalten. Und sie hätte auch dafür gesorgt, dass die Branche zukunftstauglich wird. Denn derzeit hat sie nur einen Beitrag zur Zerstörung unserer Lebensgrundlage zum Billigtarif im Angebot! Jan Schuller, Bern

Zum Leserbrief «Irgendwie frech» von Rolf Wegner

Wenn die Krokusse blühen

Der Leserbriefschreiber hat offenbar nicht begriffen, dass Menschenansammlungen vermieden werden sollten. Und zu solchen würde es am Rämisgummen kommen, wenn die Krokusse blühen. Es geht nicht um geschlossene Gaststätten. Vreni Wegmüller, Zäziwil

Zu «Uwe E. Jochams Lohnerhöhung sorgt für Konsternation»

Verdienter Applaus

Uwe E. Jocham, Direktionspräsident der Insel-Gruppe, bezog 2019 ein Gehalt von 670’000 Franken. Bernhard Pulver, Alt-Regierungsrat und Verwaltungsratspräsident der Gruppe, hat bei den Löhnen der Direktion aber ein gutes Gefühl. Man könnte dies als Realsatire zur Seite legen. Doch es gibt Hunderte im Gesundheitswesen tätige Personen, die nicht nur jetzt einen wichtigen Einsatz für die Gesellschaft leisten. Den Applaus von den Balkonen haben sie verdient. Faire Arbeitsbedingungen und Löhne auch. Hans Schmutz, Herrenschwanden