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Einigung im Lauberhorn-StreitDie Geldflüsse im Skibusiness bleiben undurchsichtig

Berner Steuerzahler unterstützen künftig das Lauberhornrennen. Wie üppig dort die TV-Gelder sprudeln, erfuhren sie beim Deal am Donnerstag allerdings nicht.

Wie das Schweizer Fernsehen für die Übertragung des Lauberhornrennens zahlt, weiss die Öffentlichkeit auch nach der Beilegung des Streits nicht.
Wie das Schweizer Fernsehen für die Übertragung des Lauberhornrennens zahlt, weiss die Öffentlichkeit auch nach der Beilegung des Streits nicht.
Bild: BOM

In der Gunst der TV-Zuschauer hat der Weltcup-Skiklassiker am Lauberhorn jüngst markant zugelegt. 2016 verfolgten 823’000 Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer die spektakulären Bilder des Schweizer Fernsehens SRF. 2019 war es über eine Million. Der Marktanteil der TV-Übertragung stieg im gleichen Zeitraum von 70,7 auf 85 Prozent. Von dieser Steigerung des Publikumsinteresses müsste auch der Austragungsort Wengen finanziell profitieren und nicht bloss der nationale Skiverband Swiss-Ski, der die Übertragungsrechte innehat. Das erklärte Urs Näpflin, Präsident des Lauberhorn-Organisationskomitees (OK), in den letzten Tagen.

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