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EditorialDie Freiheit geht vor – auch in der Krise

Dem Bundesrat jetzt im Eilverfahren weitgehende Kompetenzen zu geben, muss gut überlegt sein. Der Notstand darf nicht im Hauruck-Verfahren zum Alltagsrecht werden.

Die Kompetenzen des Bundesrats massiv auszuweiten – das muss gut überlegt sein und darf nicht auf Kosten der Freiheit und Sicherheit gehen: Poster an einer Anti-Lockdown-Demonstration in Bern.
Die Kompetenzen des Bundesrats massiv auszuweiten – das muss gut überlegt sein und darf nicht auf Kosten der Freiheit und Sicherheit gehen: Poster an einer Anti-Lockdown-Demonstration in Bern.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Die Corona-Pandemie hat die Schweiz auch weiterhin im Griff. Mittlerweile werden täglich über 400 Fälle von Neuinfektionen gemeldet – angesteckt werden vorwiegend junge Leute. Das heisst, dass die Folgen meist nicht allzu gravierend sind. Tote gibt es bei uns glücklicherweise kaum mehr und wenn, dann betrifft es fast nur Personen mit Vorerkrankungen oder Leute im hohen Alter. Ältere sind darum vorsichtig, in den Altersheimen werden rigorose Schutzmassnahmen ergriffen. Zu Recht, denn für Leute über 70 ist das Virus sehr gefährlich.

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