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Atelierbesuch mit Hans Ulrich ObristDie fantastischen Bilder von Jaune Quick-to-See Smith

Das US-Nationalmuseum hat erst letztes Jahr zum ersten Mal ein Gemälde der amerikanischen Ureinwohnerin erworben. Erstaunlich

Bild: Museum of Fine Arts, Boston, Courtesy of the artist and Garth Greenan Gallery, New York

Eine der wenigen positiven Veränderungen, welche die Pandemie für mich bringt, ist der Umstand, dass ich per Videochat Künstlerateliers an Orten erreiche, an die ich sonst vielleicht nicht so bald komme oder auch nie gekommen wäre. Auch die Wüste New Mexicos im Süden der USA liegt nicht unbedingt auf meiner üblichen Reiseroute, was ich inzwischen sehr bedauere. Vor einigen Tagen traf ich dort, von Laptop zu Laptop, die 81-jährige Künstlerin Jaune Quick-to-See Smith, auf die ich aufmerksam geworden bin, nachdem ich gelesen hatte, dass die National Gallery in Washington im vergangenen Jahr zum ersten Mal ein Gemälde von einer Native American erwarb. Dass es derart lange gedauert hat, bis das amerikanische Nationalmuseum diese Lücke füllte, fand ich, vorsichtig gesagt, doch sehr erstaunlich. Zumal ich bald herausfand, was für ein fantastisches Oeuvre Smith geschaffen hatte.

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