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Regionale MedienpolitikDie Exit-Strategie des Amtsanzeigers

Am Freitag beschliesst der schwer kriselnde «Anzeiger Region Bern», wie es weitergeht. Interna zeigen: Der kritisierte Kurs des bisherigen Geschäftsführers soll mit Steuergeld weiter gestützt werden.

Braucht eine Exit-Strategie: Der Anzeiger Region Bern.
Braucht eine Exit-Strategie: Der Anzeiger Region Bern.
Foto: Tomas Wüthrich

Der einstige Goldesel plant einen möglichst schmerzfreien Exit, der aber ziemlich ins (Steuer)geld geht: So könnte man den kritischen Zustand beschreiben, in dem sich der «Anzeiger Region Bern» befindet, der bloss noch einmal die Woche an alle Haushalte der Stadt Bern sowie von 16 Regionsgemeinden verteilt wird.

Am Freitag treffen sich die Delegierten dieser Gemeinden zu einer coronabedingt virtuellen Versammlung, an der über die Zukunft des Anzeigers entschieden wird. Dieser Zeitung vorliegende interne Unterlagen zeigen, dass der Entscheid schon so gut wie gefällt ist: Der aktuelle Geschäftsführer soll den Anzeiger von einer neuen Firma aus weiterführen, die Gemeinden garantieren ihm für 2021 einen pauschalen Defizitdeckungsbeitrag von einer Million Franken. Heikle Fragen bleiben offen.

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