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Wahlen in HasleDie EVP erobert auf Kosten der SVP einen Sitz

Die Listenverbindung mit der EDU könnte sich gelohnt haben: Die EVP erobert im Gemeinderat Hasle einen zweiten Sitz, womit die SVP nur noch zwei Mandate hat. Das beste Resultat erzielte Nicole Liechti (SP).

Raymond Weber, EVP (498 Stimmen, bisher); neu Gemeindepräsident.
Raymond Weber, EVP (498 Stimmen, bisher); neu Gemeindepräsident.
Foto: PD
Lilian Plüss, EVP (251 Stimmen, neu).
Lilian Plüss, EVP (251 Stimmen, neu).
Foto: PD
Bruno Wegmüller, Hasle plus (406 Stimmen, bisher).
Bruno Wegmüller, Hasle plus (406 Stimmen, bisher).
Foto: PD
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Vor den Gemeinderatswahlen Hasle vom Wochenende stellten sich zwei Fragen: Kann die SVP nach dem Ausscheiden von Gemeindepräsident Walter Scheidegger den dritten Sitz verteidigen? Und: Kann die erstmals angetretene EDU dank der Listenverbindung mit der EVP profitieren und einen Sitz erobern? Beide Fragen muss man jetzt mit Nein beantworten.

Warum der Wähleranteil der SVP von 35,3 Prozent (2016) auf 30,7 Prozent zurückgegangen ist, kann sich Parteipräsidentin Gabriela Rothenbühler nicht schlüssig erklären. Obwohl sie alles Mögliche gemacht habe, sei es nicht gelungen, genügend SVP-Wähler an die Urne zu bewegen. Mit einer Wahlbeteiligung von 31,1 Prozent fiel diese sogar leicht höher aus als 2016. Tröstlich ist, dass die beiden bisherigen SVP-Gemeinderäte Andreas Baumgartner und Simon Röthlisberger mit sehr guten Resultaten in ihren Ämtern bestätigt wurden. Selbst der neu kandidierende Niklaus Rothenbühler blieb nur wenige Stimmen zurück.

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