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Interview mit ESA-Wissenschaftler«Falls es auf dem Mars Leben gab, dann war es vergleichsweise primitiv»

Warum lohnt es sich, Gesteinsproben vom Mars auf die Erde zu holen? ESA-Wissenschaftler Gerhard Kminek über den Sinn des Multimilliarden-Projekts mit dem Mars-Rovers Perseverance.

Künstlerimpression des Mars-Rovers Perseverance («Beharrlichkeit») bei der Entnahme einer Bodenprobe auf dem Roten Planeten.
Künstlerimpression des Mars-Rovers Perseverance («Beharrlichkeit») bei der Entnahme einer Bodenprobe auf dem Roten Planeten.
Visualisierung: NASA/JPL-Caltech

Letzten Sommer startete der Rover Perseverance von Cape Canaveral aus zum Mars. Die Landung ist am Donnerstag, 18. Februar 2021 geglückt. Vom Mars soll er Bodenproben nehmen und auf dem Mars deponieren. Im Juli 2026 soll dann der «NASA Sample Retrieval Lander» mit dem «ESA Sample Fetch Rover» starten, ab August 2028 die hinterlegten Proben einsammeln und in einen Container verpacken. Mit einer Rakete soll der Container dann in eine Marsumlaufbahn geschossen werden, wo ihn der «Earth Return Orbiter» der ESA einfangen und zur Erde bringen soll. Das Multimilliarden-Projekt «Mars Sample Return» dauert nach aktuellem Stand insgesamt zwölf Jahre und soll unter anderem klären, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gab.

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