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Wahlen in der Stadt BernDie Corona-Wahl, die keine war

Die Jahrhundertpandemie hat den Berner Wahlkampf kaum geprägt. Das wird sich schlagartig ändern, wenn die Wahl vorbei ist.

Strassenwahlkampf mit Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) in Corona-Zeiten: Noch weniger Passanten als üblich, dafür mehr Abstand.
Strassenwahlkampf mit Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) in Corona-Zeiten: Noch weniger Passanten als üblich, dafür mehr Abstand.
Foto: Iris Andermatt

Der Wahlsonntag verspricht an Spannung, was der Stadtberner Wahlkampf vermissen liess. Während der US-Wahlkampf, wie Präsident Donald Trump beklagte, vor allem von einem Thema geprägt war («Covid, Covid, Covid»), zeigte das Virus in Bern nur seine lähmenden Eigenschaften.

Zunächst stellte der Berner Stadtrat während des Lockdown die Arbeit ein und schaltete die Stadtpolitik auf Stand-by. Nur zögerlich und ohne grosse Kritik an der eigenen Entmachtung erwachte er danach aus dem bundesrätlich verordneten Tiefschlaf.

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