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«BZ us dr Box»Die Corona-Krise legt soziale Gräben offen

Bleibt zu Hause, fordert der Bundesrat. Was aber, wenn man gar kein Zuhause hat? Ein Gespräch über die Ränder der Gesellschaft in Zeiten von Corona.

«BZ us dr Box»– der neue Podcast der «Berner Zeitung» mit dem Blick zurück auf die Woche und dem Thema der Stunde.
«BZ us dr Box»– der neue Podcast der «Berner Zeitung» mit dem Blick zurück auf die Woche und dem Thema der Stunde.
Grafik: Marina Bräm

Die Coronakrise trifft uns alle – allerdings in unterschiedlichen Ausmass. Einige müssen bloss mit einer neuen Arbeitsumgebung klar kommen, andere stehen hingegen vor wirtschaftlichen Existenzängsten. Eines aber haben die meisten Menschen in diesem Land gemeinsam: Sie haben ein Dach über dem Kopf. Nur eine kleine Randgruppe lebt in der Schweiz ohne feste Adresse.

Häufig haben diese Menschen, die auf der Strasse leben, ein Drogenproblem. Die Coronakrise trifft sie besonders hart. Sie haben Mühe ihren Stoff zu beschaffen, weil sie nirgendswo mehr betteln können. Sie werden gebüsst, weil sie sich in zu grossen Gruppen aufhalten. Und sie haben massiv weniger öffentliche Räume, die ihnen zur Verfügung stehen.

In der neuesten Episode von «BZ us dr Box» gehen wir der Frage nach, wie es um Berns Randständige derzeit steht und wie die Coronakrise soziale Gräben in unserer Gesellschaft schonungslos offen legt.

Auch bei der Drogenanlaufstelle an der Hodlerstrasse gelten die neuen Hygienevorschriften.
Auch bei der Drogenanlaufstelle an der Hodlerstrasse gelten die neuen Hygienevorschriften.
Foto: Marcel Bieri