Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Die Bilanz der Berner Newcomer

Der SVP-Nationalrat wirkt brav und nicht wie jemand, der  Ellbogen ausfährt. Dies bestätigt er mit einem politischen Credo: «Provozieren  ist erlaubt, solange niemand beleidigt wird.» Obwohl sich die SVP manchmal keinen Deut um solche Stilfragen schert, konnte Rösti in der Bundeshausfraktion rasch Tritt fassen. In der ersten Legislaturhälfte zog Rösti bei der Debatte zur Agrarreform für die SVP-Fraktion die Fäden. In der Energiekommission vertrat er zudem für die eigene Partei die Geschäfte zur Energiewende. Die Parteiverantwortlichen trauen ihm sogar zu, die SVP in den nächsten Wahlkampf zu führen. Manche sehen in der Ernennung Röstis allerdings nur ein Mittel zum Zweck: Mit ihm als Aushängeschild und einem moderateren Auftritt soll die Partei  breitere Wählerschichten erschliessen. Darauf angesprochen verweist Rösti  auf sein Stimmverhalten: Er trete wohl gemässigt auf,  stimme aber konsequent auf der Linie der rechtsbürgerlichen Fraktion. Als Hauptgrund für seine Ernennung zum Kampagnenleiter nennt Rösti seine Unabhängigkeit: Er repräsentiere keinen grossen Interessenverband.
1 / 11

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessenLogin