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PreisverleihungDie Berner gehen (fast) leer aus

Noubia Frutiger vom HV Herzogenbuchsee gewinnt den Swiss Handball Award in der Sparte Publikumsliebling. Sie ist die Einzige aus dem Bernbiet, die reüssiert.

Die Thunerin Laura Celeste Rotondo (links) war als MVP nominiert, erhielt den Preis aber nicht.
Die Thunerin Laura Celeste Rotondo (links) war als MVP nominiert, erhielt den Preis aber nicht.
Foto: Patric Spahni

Die Saison 2019/2020: Es war nicht das Jahr der Berner Clubs. Das brachte die Verleihung der Swiss Handball Awards am Dienstagabend zum Ausdruck. Sechs bei den hiesigen Vereinen beschäftigte Spielerinnen und Spieler waren nominiert gewesen, Alen Milosevic (in der Sparte Bester Schweizer Spieler), Peter Bachmann (Coach), Nico Eggimann (Newcomer), Damien Guignet (Publikumsliebling), Laura Celeste Rotondo (MVP) sowie Noubia Frutiger (Publikumsliebling), und lediglich Letztere gewann einen Preis. Die Linkshänderin des HV Herzogenbuchsee hatte sich in einem Voting durchgesetzt.

Bernerinnen und Berner waren in den Vorjahren oft die Sieger gewesen. Seit 2012 ging der Award für den MVP, den wertvollsten Akteur in der Nationalliga A, fünfmal an einen Spieler von Wacker Thun, zuletzt 2019 an Nicolas Raemy. Und Martin Rubin, der Trainer der Berner Oberländer, ist bereits dreimal zum Coach der Saison gewählt worden.