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Werber, Autor, LebenskünstlerDie Berner Altstadt ist um ein Original ärmer

Er lebte viele Leben in einem. Jetzt ist Hans-Rudolf Matscher 80-jährig gestorben.

In Bern bekannt wie ein bunter Hund: Hansruedi Matscher in einer Aufnahme von 2017.
In Bern bekannt wie ein bunter Hund: Hansruedi Matscher in einer Aufnahme von 2017.
Foto: Franziska Scheidegger

Als der gebürtige Zürcher Oberländer Hans-Rudolf Matscher in den 1980er-Jahren nach zwölf Jahren in der Romandie in Bern landete, dürfte die Sandsteinstadt mit einem Schlag ein gutes Stück bunter geworden sein. Das lag nicht nur daran, dass er die Haare mal blau und mal violett färbte – sondern mehr noch an den Geschichten, die er erzählte, oder an den Events, die er ins Leben rief.

Als Chef des Lokalradios ExtraBE war Matscher «vor allem nachtaktiv», erinnert sich ein damaliger Mitstreiter, das kommerzielle Business habe ihn weniger interessiert. Dafür habe der kleine Radiosender damals widerborstige Musiker wie Frank Zappa im Tagesprogramm laufen lassen. In enger Zusammenarbeit mit Dänu Boemle und extra engagierten Schauspielerinnen und Schauspielern produzierte Matscher eigene Hörspiele und strahlte sie abends als «Schreckmümpfeli» aus.

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