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Jeder zehnte Italiener lebt in ArmutDie andere Wunde der Pandemie

Es kommen auch Menschen aus sozialen Schichten, die früher nicht kamen: Essensausgabe bei Pane Quotidiano, einer Hilfsorganisation in Mailand, im März.

«Hunger war das grösste Problem. Wir haben unsere Verteilzentren in Rom von 3 auf 28 erhöht.»

Augusto D’Angelo von der Hilfsorganisation Sant’Egidio
«Der Staat war in der ersten Welle noch nicht bereit»: Augusto D’Angelo, Universitätsprofessor und Mitglied der katholischen Laienorganisation Sant’Egidio.

Nun war auch Mailand mal betroffen – ausgerechnet

Was wäre gewesen, wenn es keinen Bürgerlohn gegeben hätte?

Mit mahnendem Appell: Guido Barilla, Konzernchef des gleichnamigen Pastaherstellers, hat einen Shitstorm ausgelöst.

«Ich richte einen Appell an die Jungen: Macht es euch nicht zu bequem.»

Guido Barilla, Konzernchef
25 Kommentare
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    Rolf Zach

    Darf man überhaupt etwas positives über Italien schreiben mit all seiner Mafia und seiner zu Recht im Artikel beschriebenen Armut, die in der italienischen Bevölkerung grassiert. Beginnen wir mit Hauseigentümer-Quote und der privaten Verschuldung der Italiener. Diese ist 72 % und 45 % des Volkseinkommens. In der Schweiz ist gleiche Zahl 42 % und

    133 % des Volkseinkommens. Die Italiener sparen im Verhältnis zum Volkseinkommen 15%, wir Schweizer dagegen 13 % und beide Länder haben eine stabile Währung. Italien hat auch einen Leistungsbilanz-Überschuss von 4 % des Volkseinkommens, die Schweiz ebenfalls von 4 % (!). Italien hat einen Gini-Koeffizienten von 36 %, aber die Schweiz ist auch nicht besser dran mit 33 %. Beide Zahlen sind nicht ideal, Dänemark hat 29 % ohne Erdöleinnahmen wie Norwegen. Ebenso hat Eurostat festgestellt, dass Italien ein höheres

    Vermögen hat pro Kopf als Deutschland. Unsere EU-Untergangspropheten bedauern inständig, dass im Elend versinkende Italien und unsere Zahlen sind nach ihnen die

    hervorragendsten und prächtigsten der Welt und werden noch besser, je mehr wir uns von der EU abspalten und zum Glück mit diesen Nichts-Könnern noch etwas zu tun haben müssen.