Zum Hauptinhalt springen

ARA-Streit im KiesentalDer Zusammenschluss ist vorerst gescheitert

Der ARA-Verband Unteres Kiesental lässt die Planung für eine neue Abwasserreinigungsanlage (ARA) mit Konolfingen und Grosshöchstetten platzen.

Das Tor zur ARA in Kiesen bleibt für die Gemeinden des Oberen Kiesentals und der Region Grosshöchstetten vorerst verschlossen.
Das Tor zur ARA in Kiesen bleibt für die Gemeinden des Oberen Kiesentals und der Region Grosshöchstetten vorerst verschlossen.
Foto: Patric Spahni

«Wir stehen erst am Anfang des Projekts, und es gibt noch viel Arbeit»: Mit diesen Worten schaute Herbert Riem, Präsident der ARA Unteres Kiesental, im Sommer 2019 zuversichtlich in die Zukunft. Eine Zukunft, die eine neue Abwasserreinigungsanlage in Kiesen als Ersatz für jene in Grosshöchstetten und Konolfingen bringen sollte, mit der ARA Kiesental AG als Betreiberin.

Die Gründung der AG war das Resultat von rund sechs Jahren Abklärung und Planung, an deren Anfang die Idee gestanden war, in Münsingen eine neue ARA für praktisch das ganze Kiesen- und Aaretal zu bauen – als Zusammenschluss der Betriebe in Grosshöchstetten, Konolfingen, Kiesen und Münsingen. Doch: Das Grossprojekt wäre gemäss einer Studie wesentlich teurer gekommen. Das Abwasser hätte aufwendig gepumpt werden müssen, und der Standort war noch unklar.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.