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Kommentar zur UkraineDer Weg zum Frieden ist weit

Wolodimir Selenski (l.), Präsident der Ukraine, traf sich im Dezember in Paris zum ersten Mal mit Wladimir Putin (r.), seinem russischen Widersacher, unter Vermittlung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (M.).

Putin kann gut damit leben, wenn der Konflikt auf kleiner Flamme weiterschwelt oder ungelöst bleibt.

6 Kommentare
    ralfkannenberg

    In der Ukraine gibt es erst Frieden, wenn die Ukraine den ostukrainischen Teil kampflos an Russland abgibt oder die Ukraine der EU beitritt und die EU auch bereit ist, die Territorien der Ukraine militärisch zu verteidigen. Pech für die Ukraine, dass die EU viel zu uneins ist, um sich mit Russland militärisch anzulegen, auch wenn Putin vermutlich sehr schnell die weisse Flagge hissen wird, wenn die EU das ernsthaft in Erwägung zieht. Vielleicht braucht es wirklich einen neuen starken Mann in Deutschland und dann idealerweise auch in Frankreich, der entschlossen ist, mit Putin eine Sprache zu sprechen, die dieser "versteht" und ernstnimmt. - Doch sind die Risiken hoch und es ist bequemer, da ein paar Leute in der ohnehin weit entfernten Ostukraine krepieren zu lassen als dort für Frieden zu sorgen.