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«Der Reformdruck an den Schulen führt öfter zu Burn-outs»

Streit zwischen Lehrern und Schulleitern: Bildungsexperte Stephan Huber sagt, warum die Pädagogen vielerorts Mühe mit ihren neuen Chefs haben.

Schulen werden heute professionell gemanagt: Schülergarderobe während des Unterrichts. (Archivbild)
Schulen werden heute professionell gemanagt: Schülergarderobe während des Unterrichts. (Archivbild)
Keystone

Herr Huber, in vielen Schulhäusern ist die Stimmung schlecht: Jede vierte Lehrperson ist unzufrieden mit ihrer Schulleitung. Warum? Das hängt nicht immer mit der Person des Schulleiters zusammen, sondern auch damit, dass die «geleitete Schule» vielerorts erst vor einigen Jahren eingeführt wurde. Dabei wurden die Rollen und Kompetenzen der Lehrer und Schulbehörden neu definiert – dieser Prozess birgt Konfliktpotenzial. Die Unzufriedenheit mag häufig Unsicherheit sein und darin begründet liegen, dass betroffene Lehrer überfordert sind mit den Neuerungen. Sie entsteht zudem auch, wenn Schulleitungen unbeliebte, von übergeordneter Stelle vorgegebene Entscheidungen treffen. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass drei Viertel der Lehrer zufrieden sind mit ihren Vorgesetzten.

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