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LeserreaktionenDer Normalbürger wird rasch zur Kasse gebeten

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Im Amtshaus in Bern soll ab dem 9. März über Franz A. Zölchs Vergehen geurteilt werden.
Im Amtshaus in Bern soll ab dem 9. März über Franz A. Zölchs Vergehen geurteilt werden.
Keystone

Zu «Regionalgericht: Franz A. Zölch – der Starjurist hat alle Protektion verloren»

Der Normalbürger wird rasch zur Kasse gebeten

Ich bin erstaunt und verärgert über das «Nicht-Vorgehen und Hinauszögern» unserer Berner Justizbehörden, wenn man gewisse Titel trägt wie zum Beispiel Anwalt oder Brigadier. Der «Normalbürger» wird viel rascher zur Kasse gebeten!

Edwin Ammann, Fraubrunnen

Zu «Hochgiftige Pestizide bringen Konzernen Milliardenumsatz»

Solche Meldungen machen mich betroffen

Public Eye macht bekannt, dass fünf Unternehmen, ­darunter die schweizerische Syngenta, zusammen 35 Prozent ihrer Pestizidumsätze mit Stoffen machen, die zu den gefährlichsten für Mensch und Umwelt gehören. 2018 realisierten sie knapp ein Viertel ihrer Pestizid­verkäufe (22 Prozent) mit Produkten, die als «für Menschen wahrscheinlich krebserregend» eingestuft sind. 4 Prozent ihrer Umsätze er­zielten die Konzerne mit Pes­tiziden, die für Menschen akut hochtoxisch sind. Zwei Drittel dieser Verkäufe gehen auf das Konto von Syngenta. Die fünf Unternehmen generierten zudem 10 Prozent ihrer Pestizidumsätze mit Stoffen, die für Bienen hoch­giftig sind. Solche Meldungen machen mich betroffen. Wir müssen darüber wachen, dass von der Schweiz keine Artikel mehr ausgehen, welche gesundheitsschädigende und umweltzerstörerische Aus­wirkungen haben.

Werner Ninck, Bern

Zum Leserbrief «Was hatten sich die Verantwortlichen gedacht?» von Martin Liniger

In weiser Voraussicht «gedacht» und gehandelt

Wohl niemand, der die Mitholz-Tragödie nicht bedauert und sich nicht mit der betroffenen Bevölkerung solidarisiert. Aber: Diejenigen, die für unser Land und dessen Bevölkerung die Verantwortung trugen, haben – nachdem Hitlers Angriffsarmeen Polen, die Niederlande, Belgien, Luxemburg und andere Staaten überfallen und annektiert hatten – in weiser Voraussicht «gedacht» und gehandelt, indem sie 1940 auch am ­strategisch wichtigen Standort Mitholz ein Nachschub-­Munitionslager errichteten. Kritiker und Besserwisser würden wohl heute noch über die damaligen Verantwortlichen herfallen, wenn unsere Väter, die während
des Zweiten Weltkriegs als Soldaten unsere Landes­grenzen beschützten, in ­kriegerische Auseinander­setzungen geraten wären und ihnen dabei die Munition «ausgegangen» wäre.

Toni Brunner, Münchringen

Zu «Bundesmillion: Berner Stapi von Graffenried ist konsterniert»

Bravo!

Offenbar hat nun auch der Bundesrat festgestellt, für welche «Kultur» die Million unter anderem verwendet wird. Bravo!

Hans Müller, Bern