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Max Richters «Voices»Der neueste Coup eines Kult-Komponisten

Mit seiner 8,5-stündigen Schlafmusik «Sleep» hat Max Richter einst Schlagzeilen gemacht – nun ist er zurück: Mit einem Werk, in dem er die UNO-Deklaration für Menschenrechte vertont hat.

Max Richter hat soeben sein neuntes Solo-Album veröffentlicht; ein Protestwerk, in dem es um Lösungen geht.
Max Richter hat soeben sein neuntes Solo-Album veröffentlicht; ein Protestwerk, in dem es um Lösungen geht.
Foto: Mike Terry (Universal Music)

«Voices» heisst das neueste Werk des britischen Komponisten Max Richter, und ja: Es ist das Werk der Stunde, der ideale Soundtrack für alle, die gegen Rassismus und Gewalt, für Gleichberechtigung und Diversity sind. Den Text liefert die UNO-Deklaration der Menschenrechte; man hört ihn in der historischen Aufnahme von Eleanor Roosevelt (die das Dokument 1948 aus der Taufe gehoben hat), gelesen von der schwarzen Schauspielerin KiKi Layne und als Stimmen-Collage von global zusammengetrommelten Normalos.

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