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Kommentar zu Marco ChiesaDer neue SVP-Chef: Kann er einen Fehlstart verhindern?

Wird er die SVP zurück zum Erfolg bringen? Der neue SVP-Chef Marco Chiesa nach seiner Wahl an der Delegiertenversammlung in Brugg-Windisch.

Marco Chiesa übernimmt eine Partei, die schon bessere Zeiten gesehen hat.

81 Kommentare
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    Edwin Wirz

    Im Ablauf der Delegiertenversammlung der SVP glaubte man gewisse Ähnlichkeiten mit dem Chinesischen Volkskongress zu erkennen. Der einzige Kandidat, Marco Chiesa, wurde - entgegen drei Einwänden von Delegierten - einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Partei gekürt. Alfred Heer, der einzige Gegenkandidat, war von der Zürcher SVP vor der Abstimmung aus dem Rennen genommen worden, wahrscheinlich deshalb, weil er aus der Sicht des Vordenkers Blocher zu wenig linientreu ist. Dafür wurde im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung über die Begrenzungsinitiative den Scharfmachern Matter und Glarner die Gelegenheit geboten, die Stimmung mit markigen Worten anzuheizen. Matter bezeichnete die Landesregierung, in welcher auch zwei Vertreter der SVP sitzen, als dumm und hinterhältig. Glarner, der vor der Delegiertenversammlung seine Kandidatur als neuer Präsident zurückgezogen hatte, versuchte, sich in seiner gewohnt unflätigen Art zu profilieren. Alles in allem nichts anderes als eine Ergänzung zu den widerlichen Abstimmungs-Plakaten und für M. Chiesa ein holperiger Einstieg in die neue Funktion.