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Foto-Adventskalender, Tag 24Mann am Münster

19. April 1945. Aussen am Turm, auf 64 Meter Höhe, bei der Turmwacht. Ohne Seil.
Ein verwickelter Bewegungsablauf führte schliesslich zu dieser Stellung. Ob die gotische Krabbe , an der er sich hält, das Gewicht des Mannes trägt?
Wieder sicher auf dem Balkon der Turmwacht.
Im Inneren des Münsterhelmes ist der Blick hinauf zur Turmspitze atemberaubend.
Die filigrane Architektur erinnert an ein Skelett, durch das der Wind pfeift.
Was ist bloss Ausschmückung, was gebaute Notwendigkeit? Die Verteilung der Kräfte über Stützen und Streben wirkt elegant. Aber heute ist innen alles mit Stahl verstärkt.
Die Spitze des Münsters von ganz nah. Im Dunkeln erkennt man das 400 kg schwere Gegengewicht, das die Turmspitze stabilisierte. Es hing an einer zwölf Meter langen Eisenstange, die durch das kompakte Gemäuer des Aufbaus zur Turmspitze ging. Die Stange wurde 2012 ersetzt.
Turmhelm von aussen. Der Steinmetz klettert auf den nächsten Fotos zwischen dem obersten Kranz, dem «Bödeliring», und der Spitze.
Für die letzten circa 12 Meter muss der Steinmetz das Gebäude verlassen.
Klettergurt und Seil, Erfahrung, Fitness und Selbstvertrauen.
Ganz oben sieht man den Schlussstein des Münsterturmes, eine Kreuzblume mit 2 Metern Seitenlänge.
 Auf beinahe hundert Metern Höhe kann man auf einer Krabbe ein wenig Luft holen.
Mitten in der Verzierung der Turmspitze, fast unsichtbar, sitzt ein neuer, kleiner Dämon.
Etwas besser sichtbar.
Man wüsste wirklich gerne, wer er ist und ob solche Klettereien regelmässig unternommen werden mussten.

Schluss und Dank