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Der Märit erfindet sich neu

Guggisberg und Sumiswald machen es vor: Neue Märkte mit Volksfestcharakter ziehen die Leute in Scharen an. Die traditionellen Warenmärkte dagegen haben es schwer.

Der Gotthelf-Märit ist ein Erfolg: Das alte Handwerk – im Bild der Chacheliflicker – lockt die Leute in Scharen nach Sumiswald.
Der Gotthelf-Märit ist ein Erfolg: Das alte Handwerk – im Bild der Chacheliflicker – lockt die Leute in Scharen nach Sumiswald.
Walter Pfäffli

Der Besucherstrom wollte nicht abreissen. Der Vreneli-Märit war schon über vier Stunden im Gang, und noch immer war das Postauto nach Guggisberg proppenvoll. Die Idee, mit einem volkstümlichen Fest Leben in die voralpine Landschaft hoch über der Sense zu bringen, schien aufzu­gehen.

Jodelklänge, Trachtentänze und urchiges Handwerk in allen Varianten, dazu viele Frauen, die ihr Haar zur Feier des Tages zum Vreneli-Zopf geflochten hatten – die Mischung an diesem Samstag im Juni stimmte.Das macht Lust auf mehr. ­Gemeindepräsident Hanspeter Schneiter jedenfalls spricht bereits davon, dass «wir den Anlass in zwei Jahren wiederholen wollen». Und er sagt offen, dass die Organisatoren an der Premiere regelrecht überrannt wurden: ­Etliche Stände waren bereits am Mittag ausverkauft gewesen.

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