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Interview mit dem Stressforscher«Der lange Winter dürfte vielen schon jetzt zu schaffen machen»

Dominique de Quervain erforscht, wie sich die Corona-Pandemie auf unsere Psyche auswirkt: Es ist ein neuartiger Stress, der uns befällt.

«Weil kein Ende in Sicht ist, können Erschöpfungsgefühle auftreten.»  Prof. Dr. Dominique de Quervain im Interview.
«Weil kein Ende in Sicht ist, können Erschöpfungsgefühle auftreten.» Prof. Dr. Dominique de Quervain im Interview.
Foto: zvg Christian Flierl 

Dominique de Quervain, leiden auch Sie unter Corona-Müdigkeit?

Derzeit bin ich sehr beschäftigt, das hält mich am Laufen. Persönlich empfinde ich die sozialen Einschränkungen als Belastung. Nicht mehr unbeschwert Freunde treffen oder vor dem Besuch der Eltern überlegen, wie dieser sicher stattfinden kann. Aber auch beruflich an der Uni, wo die Forschung stark betroffen ist und die Lehre nicht mehr physisch stattfinden kann, ist der Aufwand für die Planung gross. Die Situation ist anstrengend, und man wünschte sich, sie wäre vorbei.

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