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Vor 60 Jahren in TrubschachenDer kurze Traum vom Urangeschäft

Vor 60 Jahren entdeckte man oberhalb von Trubschachen das angeblich grösste Uranlager der Schweiz. Die damalige Uran AG hat die Gegend gründlich untersucht, kommerziell abgebaut aber hat sie den Rohstoff nie.

Blick ins Gebiet unterhalb des Blapbachs, wo man die uranhaltige Kohle gefunden hat.
Blick ins Gebiet unterhalb des Blapbachs, wo man die uranhaltige Kohle gefunden hat.
Foto: Thomas Bolli

21 Schürfungen, sechs Bohrungen, zwölf Stollen. Sie erbrachten den Nachweis, dass es in den Hügeln zwischen dem Chrümpelgrabe und dem Teufebachgrabe südlich von Trubschachen uranhaltiges Material im Boden hat. Das damalige «Emmenthaler-Blatt» berichtete unter dem Titel der Exklusivität. «Wir sind jüngst in den Besitz eines gedruckten, jedoch nicht veröffentlichten Exposés der Uran AG gelangt, in dem das bisherige Untersuchungsergebnis festgehalten ist. Das Resultat ist dermassen interessant, dass es in den Grundzügen der schweizerischen Öffentlichkeit nicht länger vorenthalten bleiben darf», schrieb das Blatt im Juni 1960. Lange geheim gehalten wurde der Bericht angeblich, um auf keinen Fall einen «verfrühten Uranrausch» auszulösen.

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