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Mindestumsatz für HärtefälleDer Kanton Bern bleibt bei seinem Sonderweg

Berner Firmen sollen weiterhin erst ab einem Umsatz von 100’000 Franken Härtefallhilfe erhalten. Für den Verband Berner KMU gibts drängendere Probleme.

KMU-Direktor Christoph Erb betrachtet die Kurzarbeits- und Erwerbsausfallentschädigung als primäres Unterstützungsmittel für Kleinstbetriebe.
KMU-Direktor Christoph Erb betrachtet die Kurzarbeits- und Erwerbsausfallentschädigung als primäres Unterstützungsmittel für Kleinstbetriebe.
Foto: Walter Pfäffli

Die Berner Regierung will bei der Härtefallregelung strenger bleiben als der Bund: Sie hält an ihrem Entscheid fest, dass Unternehmen einen Mindestumsatz von 100’000 Franken pro Jahr erzielen müssen, um Anspruch auf Härtefallhilfe zu haben. Diesen Entscheid hat die Regierung am Freitag kommuniziert. Der Bund setzte die Schwelle bei 50’000 Franken an.

Ins Rollen gebracht haben die Diskussion zwei Motionen aus SP- und SVP-Reihen. Sie fordern, dass der nötige Mindestumsatz auch im Kanton Bern lediglich 50’000 Franken beträgt. Alle Kantone ausser Bern und Obwalden haben diese Bundesregelung übernommen.

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