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Platz für ausländische FahrendeDer Kanton beisst bei den Gemeinden auf Granit

Zwei sollten es eigentlich sein – doch heuer kann der Kanton den ausländischen Fahrenden gar keinen provisorischen Platz mehr anbieten. Bislang jedenfalls.

Der Bund hilft dem Kanton aus der Patsche: Der vordere Teil des Autobahnrastplatzes bei Wileroltigen (im Bild rechts) ist auch diese Saison wieder für die Fahrenden reserviert.
Der Bund hilft dem Kanton aus der Patsche: Der vordere Teil des Autobahnrastplatzes bei Wileroltigen (im Bild rechts) ist auch diese Saison wieder für die Fahrenden reserviert.
Foto: PD

Im Seeland beginnt die Saison der Fahrenden regelmässig mit einem Paukenschlag. Und vor allem tendenziell stets etwas früher: Letztes Jahr zum Beispiel reisten die ersten Gruppen schon Anfang März aus dem Ausland an. Sie fuhren in Gampelen bei Jakob Aebi vor, zu dessen Landmaschinenhandel mit angegliedertem Rasthof auch ein grosser Platz gehört. Dort machten sie halt, und als Aebi sich anschickte, mit seinen Angestellten das Areal zu räumen, kam es zu Handgreiflichkeiten.

Mithilfe der Polizei gelang es schliesslich, die Fahrenden auf den Autobahnrastplatz bei Wileroltigen zu lotsen. Dieser füllte sich in der Folge derart, dass die Lastwagenchauffeure, für die er eigentlich gebaut worden war, vorübergehend keinen Platz mehr fanden und weiterfahren mussten.

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